Digitalisierungs- und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck hält an der Start-up Initiative fest und hat vergangene Woche ihre weiteren Pläne vorgestellt:

1. Neuer Digitalisierungs- und Wachstumsfonds
Das Austria Wirtschaftsservice (aws) wird künftig anstelle der bisherigen Wachstumsfonds, nämlich Gründer- und Mittelstandsfonds, einen neuen Digitalisierungs- und Wachstumsfonds einrichten. Dieser soll mit 50 Millionen Euro von der Republik Österreich kapitalisiert werden. Daneben sollen weitere 100 Millionen Euro von Partnern, wie zB Banken und Investment-Fonds, bereitgestellt werden. Weiters ist eine Einbeziehung von Privatpersonen im Sinne einer „Public Private Partnership“ in noch stärkerem Ausmaß als bisher vorgesehen. Diese Initiative lässt neue Impulse für die österreichische Start-up-Szene und Wachstumsunternehmen erhoffen.

2. aws-Vorab-Garantie
Schon seit geraumer Zeit bietet das Austria Wirtschaftsservice Garantien für Bankkredite an, um den Zugang zu Finanzierungen für Unternehmen zu vereinfachen. Aufgrund der großen Nachfrage seitens der Start-ups, bietet die aws nun innovativen jungen Unternehmen die aws-Vorab-Garantie: Diese beantragen die Unternehmen noch ohne Einbindung einer Bank. Dies beugt der Gefahr vor, dass Kredite an fehlenden Sicherheiten scheitern, da die Unternehmen bereits eine werthaltige Kreditsicherheit in die Verhandlung mit der Bank mitbringen.
Nähere Informationen zur Start-up Initiative der Regierung finden Sie hier: https://www.trendingtopics.at/digitalisierungs-wachstums-fonds/